Veranstaltungen

Unsere Tickets in Hildesheim gibt es bei Ameis Buchecke in der Goschenstraße und der Andreaspassage direkt zu kaufen. Online angefragte Tickets können dort abgeholt werden oder werden per Post gegen eine Bearbeitung- und Versandpauschale von 3€ zugeschickt. Weiteres in den AGB.

Das Foto und Katja Petrowskaja schauen sich an

7 €

Gespräche über Männlichkeit mit Christian Dittloff und Toni Tholen

10 €

Joachim Dicks lernt das Trauern von Elke Naters und Daniel Schreiber

15 €

Über Flucht und Rettung sprechen Katja Riemann und Sandra Bils

15 €

Keine Kohle? Kein Problem!

Alle sollen zu unseren Veranstaltungen kommen können. Deswegen gibt es bei uns Alternativen zum klassischen Ticketkauf. Du kannst als Aushilfe an der Bar oder mit einem Nachweis über ein geringes Einkommen, Zugriff auf unser Freikartenkontingent erhalten.

Wir arbeiten zusammen mit dem Verein KulturLeben Hildesheim, der sich zum Ziel gesetzt hat Menschen mit geringem Einkommen den Zugang zu Kultur zu ermöglichen. Ein festes Kontingent von Freikarten zu unseren Veranstaltungen ist dort für euch hinterlegt.

Daniel Schreiber über das Leben allein

Was macht die zunehmende Individualisierung der Gesellschaft mit ihren Bewohner:innen? Was passiert, wenn immer weniger Menschen heiraten und lieber Wahlfamilien gründen? Was mit denen, die absichtlich kinderlos sind, glücklich mit ihrer Entscheidung aber trotzdem manchmal alleine? Was mit denen, die noch in Großfamilien aufgewachsen sind und nun der Vereinzelung der Gesellschaft zuschauen müssen?
Alleine Sein ist Zukunftsmodel, aber wie lernen wir damit auch umgehen zu können?

Nach seinen erfolgreichen Essays „Nüchtern“ und „Zu Hause“, schreibt Daniel Schreiber nun über sein eigenes Leben allein. Das hat der Autor und Essayist so nicht für sich geplant. Doch nun findet er sich ohne festen Partner, ohne Kinder dafür mit vielen Freunden umgeben, damit konfrontiert, dass er die großen Entscheidungen des Lebens alleine meistern muss. Corona tat sein übriges. In seinem Bestseller „Allein“ beschreibt er mit gnadenlosem Feingefühl und großem Recherche-Pool seinen Umgang mit der Einsamkeit und dem Alleine Sein. Dabei verfällt er weder in die Attitüde des einsamen Wolfes, noch in bodenloses Selbstmitleid. Mit großer Empathie stellt er eine Bestandsaufnahme zusammen, die mitfühlt ohne altklug zu werden.

An diesem Abend trifft er auf Susanne Utsch. Die Redakteurin beim Deutschlandfunk Kultur lebt mit ihrer Familie in Berlin und Brandenburg.

Mittwoch, 5.10. 2022 19:30 Uhr Eintritt: 16 / 8 €