Kübra Gümüşay

Ihr Bestseller „Sprache und Sein„ folgt einer Sehnsucht: nach einer Sprache, die Menschen nicht wie in der Vergangenheit auf Kategorien reduziert. Nach einem Sprechen, das sie in ihrem Facettenreichtum existieren lässt. Nach wirklich gemeinschaftlichem Denken in einer sich polarisierenden Welt. Kübra Gümüşay setzt sich seit langem für Gleichberechtigung und Diskurse auf Augenhöhe ein. In ihrem ersten Buch geht sie der Frage nach, wie Sprache unser Denken geprägt hat und prägt – und unsere Politik bestimmt. Sie zeigt, wie Menschen als Individuen unsichtbar werden, wenn sie immer als Teil einer Gruppe gesehen werden – und sich nur als solche äußern dürfen. Doch wie können Menschen wirklich als Menschen sprechen? Und wie können wir alle – in einer Zeit der immer härteren, hasserfüllten Diskurse – anders miteinander kommunizieren?

An diesem Abend spricht sie mit der Autorin und Dozentin Hanna Buiting über ihr Buch und ihre engagierte Arbeit, in der sie sich vor allem mit Rassismus, Feminismus, Netzkultur und Fragen gesellschaftlicher Vielfalt beschäftigt.