Editorial

 

Unsere sechste Spielzeit widmen wir dem Fluss. Sie vervollständigt damit die Trilogie Stadt-Land-Fluss. Während die Stadt für den Austausch von Ideen und Produkten steht, das Land von der Herstellung und Entwicklung geprägt ist, verbindet der Fluss Ortschaften und Landstriche genauso wie er auch trennen kann.

Wir eröffnen am 13. September die Spielzeit mit drei literarischen Fluss-Positionen von Universität, Stadt und Kirche.

Am 27. September ist der Schriftsteller und Weltreisende Ilija Trojanow zum Thema Überfluss zu Gast. Er spricht an dem Abend mit Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin von Brot für die Welt, über Hilfe, die wirklich ankommt.

Einen Abend voller Fluss-Geschichten aus dem 19. Jahrhundert richten wir mit dem Theater für Niedersachsen aus und über den Schreibfluss wird Doris Dörrie in ihrer Poetikvorlesung sprechen. Flussaufwärts haben Juan S. Guse und Maren Kames Literarisches Schreiben studiert. Sie sind mit ihren jeweils zweiten Büchern am 5. Dezember bei uns. Und Annalena Baerbock, deren Wohnorte von Flüssen geprägt sind, ist mit ihren Lieblingsbüchern bei Ralf Meister zu Gast.

Für alle, die gerne mit vielen Weihnachten feiern wollen, öffnen wir an Heilig Abend mit dem Rastplatz wieder die Türen. Und natürlich ist das Stimmlabor an jedem dritten Freitag im Monat wieder dabei.

Ein Lesen im Fluss wünscht,

Ihr Dirk Brall, Intendant