3 Fragen an Meret Buchholz

Schon seit langer Zeit unterstützt uns Meret Buchholz an der Bar und als Veranstaltungsassistentin. Jetzt wird sie als neue Programmassistentin Judith Martin ablösen und für uns die Entwicklungen auf dem Sachbuchmarkt im Blick behalten.

Meret war im Kirchenkreis zuletzt als Produktionsassistentin der „Komposition“ der „Evangelischen Bildung“ Hildesheim-Sarstedt aktiv. Zurzeit studiert sie an der Universität Hildesheim Kulturvermittlung mit Schwerpunkt Literatur im Master.

1. Du hast dich dafür entschieden, für uns Sachbücher im Blick zu behalten. Was fasziniert dich daran besonders?

Für mich liegt beim Sachbuch die Faszination im Storytelling, in der Aufbereitung der Informationen für die Lesenden. Dabei stellen sich mir Fragen, wie Text-Bild Konstruktionen funktionieren, wie Grafiken in den Text eingebaut werden und wie literarisch ein Sachbuch überhaupt sein kann. Diesen Fragen versuche ich bei der Lektüre für’s Literaturhaus immer im Blick zu behalten.

2. Du bist schon sehr lange Teil des Literaturhaus-Teams, trotzdem hast du immer wieder auch Ausflüge in die Theater- und Musik-Produktion gemacht. Zuletzt bei der „Kompostition“. Hast du da Schnittmengen feststellen können?

Schnittmengen gibt es da ganz viele. Zum Beispiel, wie die Orte, an denen die Veranstaltungen stattfinden, nicht nur in sich sehr besonders sind und dadurch inspirieren, sondern auch die Projekte kontinuierlich (neu) formen.

Beispielsweise haben wir bei der „Kompostition„ an zwei Wochenenden im September in einem Permakulturgarten aufgeführt und je nach Wetterlage hat der Garten die Aufführung ganz anders beeinflusst. Genauso im Literaturhaus: Durch jede Stuhlumstellung und das wechselnde Bühnenbild, entsteht immer ein anderes Setting.

3. Welche Literatur liest du am liebsten privat? 

Aktuell habe ich wieder meine Liebe zu Dystopien entdeckt. Ansonsten lese ich viel All-age-Literatur und wenn Kerstin Gier einen neuen Jugendroman rausbringt, bin ich am Veröffentlichungstag die Erste im Buchladen.