3 Fragen an Jörg Gade

Jörg Gade ist Gründungsintendant des Theaters für Niedersachen, das er im Sommer nach 13 Jahren verlässt, um dann die Leitung des Theaters Itzehoe zu übernehmen.

Er war unter anderem Regieassistent an der Freien Volksbühne Berlin sowie am Schauspiel Frankfurt, Chefdramaturg am Stadttheater Hildesheim und an den Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld/Mönchengladbach. Ab 1997 für das Staatstheater Braunschweig als Chefdramaturg und Pressesprecher tätig, leitete er von 1999 bis 2004 dort das Kinder- und Jugendtheater und fungierte als stellvertretender Generalintendant. 2004 wurde er Intendant der Landesbühne Hannover. Seit 2007 ist er Intendant des Theaters für Niedersachsen, das in dem  Jahr aus der Fusion der Landesbühne Hannover mit dem Stadttheater Hildesheim hervorging.

1. Was war in deiner Hildesheimer Zeit das eindrücklichste Stück, das ihr aufgeführt habt?

Ich schaffe es nicht, mich auf eins zu beschränken, aber ich nenne nur eins aus jeder Sparte: das Schauspiel „Verbrennungen„ von Wajdi Mouawad, das Musical „Next to normal„ von von Brian Yorkey (Libretto) und Tom Kitt (Musik) und die Oper „Peter Grimes„ von Benjamin Britten.

2. Gibt es einen Ort, den du in Hildesheim neben dem Theater gerne magst?

Den kleinen Balkon meiner Hildesheimer Wohnung der auf einen alten jüdischen Friedhof hinaus geht.

3. Was macht für dich die Kulturstadt Hildesheim aus?

Die Vielfalt und den ungewöhnlichen hohen Grad der Vernetzung unter den Kulturschaffenden.