3 Fragen an Dr. Volker Wortmann

Vom 21.-23. Juni ist das Bundes.Festival.Film wieder in Hildesheim zu Gast. Gemeinsam mit dem „Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum„ in Remscheid zeigt die Stiftung Universität Hildesheim in Kooperation mit der HAWK die besten Produktionen aus den Bundeswettbewerben Deutscher Jugendfilmpreis und Deutscher Generationenfilmpreis. Das Festival findet seit 1988 statt und gastiert an immer wieder neuen Austragungsorten, um so auch lokal Impulse für die kreative Filmarbeit zu setzen. Der Hildesheimer Medienwissenschaftler Dr. Volker Wortmann ist gemeinsam mit Studierenden Ansprechpartner vor Ort. Die Filme werden im Thega gezeigt, das Literaturhaus St. Jakobi öffnet seine Türen als Festivalzentrum sowohl für die Beteiligten als auch für Neugiere. Mehr Infos unter: https://www.bundesfestival.de/programm_zeitplan.html

1. Vom 21.-23. Juni ist das Bundes.Festival.Film in Hildesheim wieder zu Gast. Wie kam es dazu?

Das Bundes.Festival.Film ist ein Wanderfestival und gastiert immer gleich für zwei Jahre in der jeweiligen Stadt. Die ersten Kontakte zum „Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum“ in Remscheid, unserem Kooperationspartner bei der Durchführung des Festivals, gehen auf das Jahr 2015 zurück und wurden tatsächlich von einer ehemaligen Studentin aus Hildesheim geknüpft. Wir haben dann sehr schnell gemerkt, dass wir in Punkto kultureller Bildung und Filmvermittlung sehr ähnliche Vorstellungen haben, so dass der Gedanke, zusammenzuarbeiten und das Festival nach Hildesheim zu holen, ein sehr naheliegender war.

2. Was erwartet das Publikum?

Die Filmfreund*innen in Hildesheim können sich auf ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm freuen. Gezeigt werden dabei fast ausschließlich Kurzfilme, die in nicht professionellen Kontexten entstanden sind, d.h.: die von sehr jungen Filmemacher*innen, jungen Filmstudent*innen oder von Filmemacher*innen im Alter von 50plus entwickelt wurden. Das Festival ist Höhepunkt und Abschluss der beiden Bundeswettbewerbe „Deutscher Jugendfilmpreis“ und des „Deutschen Generationenfilmpreises“. Aus den knapp 800 Einreichungen wurde in zahlreichen Jurysitzungen die 44 besten Film ausgesucht.

3. Was wünschst du dir von dem Festival?

Zunächst einmal freuen wir uns sehr, dass wir mit unserem Festivalzentrum zu Gast im Literaturhaus St. Jakobi sein dürfen. Bei diversen Gelegenheiten habe ich St. Jakobi als einen Ort mit einer sehr speziellen Atmosphäre kennengelernt, der einen zum Verweilen einlädt und Begegnungen stiftet. Genau das wünschen wir uns auch von dem Festival 2019 in Hildesheim: Dass sich Menschen verschiedener Generationen und unterschiedlicher Herkünfte begegnen, aufeinander neugierig werden und sich für die Filmarbeit der Anderen zu interessieren beginnen. Und damit meine ich nicht nur die Filmemacher*innen aus dem gesamten Bundesgebiet, die kommen werden, sondern auch und vor allem das Hildesheimer Publikum.

Foto: Heidi Pfohl