3 Fragen an Cornelia Pook

Sie ist Dramaturgin am Theater für Niedersachsen und ab der nächsten Spielzeit Teil der Schauspieldirektion. Gemeinsam haben wir den Abend am 15. November zu „Im Fluss der Zeit – Tschechow & Zeitgenoss*innen„ geplant und entwickelt.

1. Eure aktuelle Veranstaltungsreihe heißt „Innen Stadt Theater“. Was führt euch in die Stadt?

Solange der Zuschauerraum des Stadttheaters noch Baustelle ist (der Endspurt der Sanierungsarbeiten läuft!), bringen wir eben das Theater in die Innenstadt. Bei zahlreichen Kooperationspartnern zeigen wir unterschiedliche Sonderprogramme mit Künstler*innen und Mitarbeiter*innen des TfN. Auf die Abschlussveranstaltung der Reihe im Literaturhaus freu ich mich sehr!

2. Bei unserem Abend „Im Fluss der Zeit – Tschechow &  seine Zeitgenoss*innen“ haben wir Texte aus seiner Zeit ausgewählt. Was ist dir aufgefallen?

Die Geschichten und Gedichte, die wir ausgewählt haben, sind sehr unterschiedlich und geben in ihrer Gesamtheit einen schönen Überblick über die Literatur des 19. Jahrhunderts. Neben den typischen romantisch ausufernden Beschreibungen von Menschen und Orten in dieser Zeit blitzt immer wieder auch Humor durch. Das mag ich, und es hat mich überrascht.

3. Du bist ab der nächsten Spielzeit Teil der Schauspieldirektion. Was erwartet die Stadt Neues?

Neue Impulse, neue Formate, neue Gesichter und hohe Ambitionen! Konkretes (der Spielplan) wird im Frühjahr verraten. Nur so viel: Es wird auch dann Stücke geben, die wir außerhalb des Stadttheaters an speziellen Orten zeigen …