Spielzeiteröffnung

Mit drei literarischen Land-Positionen von der Schriftstellerin und neuen Professorin für literarisches Schreiben Annette Pehnt, dem Superintendenten Mirko Peisert und dem Projektbüro Kulturhauptstadt
HI2025 mit Mareike Knobloch und Thomas Harling feiern wir die neue Spielzeit.

Wir stoße an auf auf das kommende Programm und das neue Bühnenbild und eröffnen umrahmt von ländlichen Klängen außerdem die Ausstellung des Kunstraums 53:

Sebastian Grande – Vasmu Studies
: Die Graphit-Zeichnungen „Vasmu Studies” bestehen aus verschiedenen architektonischen Elementen, zusammengestellt aus eigenen Fotografien des Künstlers. Nicht vollständig definierte Objekte und Formen schaffen eine Landschaft, die sich verschiebt und in mehreren Perspektiven auflöst.

Maryna Makarenko – Play Ground: 
In der installativen Videoarbeit „Play Ground“ beschäftigt sich die ukraini- sche Künstlerin mit der Wechselbeziehung von Landschaft und deren Bewohner*innen. Play Ground ist von realen Bergbaulandschaften und deren Klangumgebungen sowie der Vorstellung von weiblicher Arbeit inspiriert. Das Video zeigt ein fiktives Bergbaugelände, in dem eine Gruppe von Arbeiterinnen in roten Uniformen mit ihren Bergbauhämmern
zu einem Orchester wird, das die sie umgebende Landschaft in eine Klanglandschaft übersetzt.

Anouk Tschanz – Wild Camera: Die Künstlerin  stellte in den Alpen eine Skulptur für Wildtiere auf und dokumentierte diese mit einer Wild-Überwachungskamera. Das Dreibein als vom Mensch geschaffene Form begegnet den Tieren in der Natur. Das Zusammentreffen, das in Abwesenheit der fotografierenden Künst- lerin stattfindet, wirkt durch den Schnee und den schwarzen Hintergrund rätselhaft, fast künstlich und nur schwer verortbar.